Künstlerinnen & Künstler

Astrid Leutwyler, Violine

Künstlerische Leitung

Von 2007-2011 war sie stellvertretende Konzertmeisterin und Stimmführerin im Gustav Mahler Jugendorchester und wurde 2011 mehrmals als 1. Konzertmeisterin bei den Bamberger Symphonikern engagiert. 2009-2014 war Astrid Leutwyler erste Geigerin im Orchestra Mozart unter der Leitung von Claudio Abbado. Für die Spielzeit 2014/15 wurde sie als stellvertretende Stimmführerin nach Düsseldorf berufen und spielte bei den Düsseldorfer Symphonikern und der Deutschen Oper am Rhein.

Des Weiteren folgten Einladungen des Münchner Kammerorchester, Mahler Chamber Orchestra und Lucerne Festival Orchestra und sie spielt heute regelmässig im Tonhalle Orchester Zürich, im Zürcher Kammerorchester und im BR Rundfunkorchester München. Aktuell ist Astrid Leutwyler als 1. Geigerin im Orchestra Mozart, Bologna, engagiert und ist Mitglied des Balthasar Neumann Ensembles unter der Leitung von Thomas Hengelbrock.

Sie ist Gewinnerin des «Küsnachter Kulturpreis 2009», Preisträgerin des «ORPHEUS Swiss Chamber Music Competition» und des «Internationalen Interpretationswettbewerb Verfemte Musik Schwerin».

Im Juli 2018 ist ihre CD «Hymne à la beauté» beim Label Solo Musica und Sony Music in einer Koproduktion mit Radio SRF 2 Kultur erschienen. Die Einspielung erhielt von der Fachpresse Höchstnoten und wurde mit dem Pizzicato Supersonic Award ausgezeichnet.

1984 in Zürich geboren, absolvierte sie ihre musikalische Ausbildung, den Master of Arts (ZFH) sowie das Konzertexamen in Stuttgart, Zürich und London bei Hanna Weinmeister, Judith Ingolfsson, Andreas Janke und David Takeno. Prägende Anregungen erhielt sie zudem bei Rainer Kussmaul, Rachel Podger und Giuliano Carmignola.


www.astridleutwyler.com

Sonja Leutwyler, Mezzosopran

Künstlerische Leitung

Sonja Leutwyler studierte Viola und Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Maria Cavazza, Christian Gerhaher und Helmut Deutsch. Sie ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes. Vier Jahre war sie als Solistin am Staatstheater am Gärtnerplatz München engagiert und sang die grossen Partien ihres Fachs.

Weitere Engagements führten sie ans Markgräfliche Opernhaus Bayreuth, ans Cuvilliés-Theater München, ans Teatro Comunale di Bologna und ans Opernhaus Zürich. Kürzlich sang sie in einer Produktion der Opéra Comique Paris eine Hauptpartie in der Oper «Kein Licht» von Philippe Manoury und gab Gastspiele am Nationaltheater Zagreb und am Grand Théâtre de Luxembourg.

Als Konzertsolistin tritt Sonja Leutwyler mit namhaften Orchestern wie z.B. den Bamberger Symphonikern, dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ulf Schirmer, dem Arctic Philharmonic Orchestra, dem Zürcher- und dem Stuttgarter Kammerorchester und dem SWR Symphonieorchester unter Helmut Rilling auf. Sie ist gern gesehener Gast an bedeutenden Festivals wie dem Richard Strauss Festival Garmisch-Partenkirchen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Beethovenfest Bonn, dem Musikfest Stuttgart sowie an den St.Martin-in-the-Fields concert series London und tritt regelmässig in der Tonhalle Zürich und im Wiener Konzerthaus auf. Des weiteren verbindet die Mezzosopranistin eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Musikern der Wiener Philharmoniker.

Sonja Leutwyler ist als vielseitige Sängerin ebenfalls sehr gefragt für ihre Interpretationen zeitgenössischer Werke. Am Prinzregententheater München war sie in einer Hauptpartie in Elliot Carters Oper «What Next» mit dem Münchner Rundfunkorchester zu erleben. Mit dem RSO Wien sang sie als Solistin am Eröffnungskonzert der Reihe «Wien Modern» unter der Leitung von Cornelius Meister und mit Werken von Luigi Nono war sie auf einer Italien-Konzertreise unter der Leitung von Roberto Abbado.

Höhepunkte der letzten drei Jahre waren Mendelssohns Walpurgisnacht am Rheingau Musik Festival unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada mit dem hr-Sinfonieorchester, Konzerte und CD-Aufnahme mit dem RSO Wien im Wiener Konzerthaus, einen Soloabend mit Arien von Haydn und Vivaldi mit der Camerata Zürich in der Tonhalle Zürich, CPE Bachs Magnificat mit dem Zürcher Kammerorchester unter der Leitung von Diego Fasolis, sowie einen Liederabend in der Tonhalle Maag Zürich.

Im Juli 2018 ist ihre CD Hymne à la beauté bei Solo Musica erschienen und wurde mit dem Pizzicato Supersonic Award ausgezeichnet.


www.sonjaleutwyler.com

Christian Jott Jenny, Tenor & Amtsvorsteher

Christian Jott Jenny wurde am 8. August 1978 geboren. Eine Tatsache, welche auch viele Jahre später noch Bestand hat. Im Alter von sechs Jahren schliesst er sich – auf Rat seiner Grossmutter Ida - den Zürcher Sängerknaben an und tritt bald schon solistisch in der «Zauberflöte» und anderen Produktionen auf. Als Knabensolist singt er bei den Salzburger Festspielen in Puccinis «Tosca» unter Herbert von Karajan.

Als Gymnasiast studiert er Gesang an der Zürcher Hochschule für Musik & Theater und gründet seine erste Jazz-Band. Sehr glückliche Umstände führen dazu, dass der Schweizer Jazzpapst George Gruntz sein erster und wichtigster Mentor wird. Im Jahr 2000 dann zieht es Jenny nach Berlin, wo er sich an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» bei Kammersänger Reiner Goldberg zum klassischen Tenor ausbilden lässt. Von Erich Honecker wird Jenny zum 1. Staatssänger ernannt und erhält eine goldene Ehrenmedallie der DDR.

Zurück in der Schweiz zimmert Jenny weiter an seiner Laufbahn, welche zwischen «Perfomer» und Produzent oszilliert. Seine Produktionsfirma «Amt für Ideen» produziert diverse Bühnenstücke und ähnliche Produktionen, welche von klassischer Musik («Schubertiade») über Musik-Theater («Euse Rainer chönt das au!», «Der kleine schwarze Niederdorf Hecht» u.a.) bis zu Comedy/Musik-Programmen («Leo Wundergut & Jet-Set-Singers») reichen und allerlei Berührendes und Unterhaltendes bieten. Jennys Kunst beruht auf der Erkenntnis, dass das Erhabene haarscharf neben dem Lächerlichen und Peinlichen liegt.

2007 gründet Jenny das «Festival da Jazz St. Moritz». Für einmal bündelt er seine Energie im reinen Produzententum. Mit Erfolg: Jahr für Jahr lotst Jenny die grössten Stars der Szene (Nigel Kennedy, Ahmad Jamal, Chick Corea, Dee Dee Bridgewater u.v.m.) in den kleinen und äusserst intimen Dracula Club in St.Moritz.2018 kandidiert Jenny als Gemeindepräsident von St. Moritz und wird gewählt. Er gibt die operative Leitung des Festivals an sein Team weiter und bleibt als Gründer beratend im Hintergrund.

Christian Jott Jenny ist Vater von gut und gerne zwei Kindern und seiner renommierten Kunstfigur, dem Gesellschafts-Tenor Leo Wundergut. Er lebt in Europa und in der Schweiz.

Fabio Di Càsola, Klarinette

Fabio Di Càsola, aus Lugano stammend, gewinnt 1990, mit 23 Jahren, den ersten Preis beim «Concours de Genève» (Prix international d’interprétation & de composition), einem der renommiertesten Musikwettbewerbe – es sind 18 Jahre verstrichen, seit das letzte Mal ein Klarinettist diese Auszeichnung erhielt.

Darauf folgen Einladungen zu bedeutenden internationalen Festivals, so zum Beispiel den Berliner Festspielen unter Leitung von Claudio Abbado, dem Festival in Evian unter Leitung von Mstislav Rostropowitsch und nach Lockenhaus zu Gidon Kremer. Er gewinnt weitere Preise, wie den «Grand Prix Patek Philippe», den «Prix Suisse» für zeitgenössische Musik und den Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Musik in Stresa. 1998 wird er in Genf von der Jury und vom Publikum zum «Schweizer Musiker des Jahres» gewählt.

Nach einer Aufführung von Mozarts Klarinettenkonzert in der Tonhalle Zürich, entscheidet sich SONY seine Einspielungen zu veröffentlichen. Auf zwei Kammermusik-CDs folgt 2009 eine Orchester-CD mit den Klarinettenkonzerten von C.M.v.Weber, die umgehend mit dem «Editor’s Choice» des renommierten Gramophone Magazins ausgezeichnet wird. Die neueste CD heisst SERENADE: mit bekannten Liedern transkribiert für Klarinette und Streichensemble. Fabio Di Càsola tritt als Solist unter anderem mit Orchestern wie: Russisches Nationalorchester, Prager Kammerorchester, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestra delle Svizzera Italiana, Lucerne Festival Strings, Camerata Zürich u.v.a. auf. Er ist auch Mitglied verschiedener Kammermusikformationen (z.B. Trio di Càsola, Ensemble Paul Klee u.a.).

Er ist seit 1991 als Professor für Klarinette und Kammermusik an der Zürcher Hochschule der Künste tätig und ist seit 2006 der künstlerische Leiter der Kammermusikreihe.


www.klang.ch

Fabian Krüger, Schauspieler

Fabian Krüger wurde 1975 in Kassel geboren und in Appenzell und im Zürcher Oberland aufgewachsen. Es folgte die Ausbildung an der Zürcher Schauspielschule. Danach wurde er Mitglied des freien Theaterkollektivs 400 ASA. Es folgten diverse Engagements u.a. unter Volker Hesse am Gorki-Theater in Berlin und unter Matthias Hartmann in Bochum.

2005-09 war Fabian Krüger Ensemblemitglied des Zürcher Schauspielhauses. Seit 2009 ist er Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Als Filmschauspieler war Fabian Krüger u.a. in der «Sandmann» von Peter Luisi, «Verliebte Feinde» von Werner Swiss Schweizer und «Rosie» von Marcel Gisler zu sehen. Im Fernsehen spielte er u.a. in diversen Tatort-Produktionen mit und war in den Filmen «Private Banking» von Bettina Oberli und «Generalstreik» von Daniel von Arburg zu sehen. Zuletzt konnte man Fabian Krüger in der Erfolgsserie «Der Bestatter» erleben.

Saskia Otto, Violine

Saskia Otto wurde in Amsterdam geboren und begann im Alter von 5 Jahren Geige zu spielen. Sie studierte in London, New York und schloss ihr Masterstudium bei Vera Beths in Amsterdam ab.

2013 war sie eine von sechs Akademistinnen des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam. Saskia gastiert als Stimmmführerin der zweiten Violine beim London Symphony Orchestra (LSO) und spielte zudem regelmäßig mit der Amsterdam Sinfonietta, dem Netherlands Chamber Orchestra und dem Royal Concertgebouw Orchestra. Seit August 2018 ist Saskia stellvertretende Konzertmeisterin des Rotterdam Philharmonic Orchestras.

Neben ihrer Tätigkeit als Orchestermusikerin widmet sich Saskia Otto intensiv der Kammermusik und konzertierte u.a. im Concertgebouw in Amsterdam, in der Rideau Hall in Ottawa, beim Delft Chamber Music Festival, beim Triest Chamber Music Festival in Italien und beim Bayreuth Kreuth Musikfest in Deutschland.

Felix Schwartz, Viola

Felix Schwartz, dem zwei Preise beim Internationalen Musikwettbewerb Genf 1987 den Weg in ein künstlerisch vielseitiges Konzertleben ebneten, wurde noch während des Studiums als 1. Solobratschist an die Staatskapelle Berlin engagiert und verfolgte gleichzeitig zielstrebig seine künstlerische Karriere als Solist und Kammermusiker.

Er arbeitete mit Künstlern wie Daniel Barenboim, Elena Bashkirova, Guy Braunstein, Yefim Bronfman, Giora Feidman, Michael Gielen, Lawrence Foster, Boris Pergamenshikov, Nikolai Znaider und Pinchas Zukerman zusammen und wurde von renommierten europäischen Orchestern sowie zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen. Als engagierter Kammermusiker gründete er u. a. das «Trio Apollon», mit dem er zahlreiche CDs einspielte - darunter die CD «Wasserspiele» (mit Werken von Enescu, Poulenc, Françaix, Kurtág und Matthus), die mit dem «Echo-Classic»-Preis 2006 ausgezeichnet wurde. Gemeinsam mit Daniel Barenboim und Matthias Glander spielte Schwartz 2006 Mozarts «Kegelstatt-Trio» für EMI ein.

Der Bratschist, seit 13 Jahren Mitglied des Streichtrio Berlin, ehemals Gaede Trio, ist Professor an der Rostocker Hochschule für Musik. Sein Engagement für die qualifizierte Ausbildung junger Instrumentalisten stellt er auch als Mentor an der Akademie bei der Staatskapelle Berlin und des West-Eastern-Divan-Orchestra (unter Leitung von Daniel Barenboim) und als Leiter einer Bratschenklasse der Musikakademie in Sevilla unter Beweis.


www.felixschwartz.de

Christa Jardine, Viola

Christa Jardine wurde in Australien geboren und stammt aus einer Musikerfamilie. und erlernte mit drei Jahren erst das Geigenspiel bevor sie dann zur Bratsche wechselte. Sie studierte Bratsche in ihrer Heimatstadt Melbourne, wechselte 2009 an die Musikhochschule Stuttgart zu Prof. Andra Darzins und vervollständigte ihre Studien bei Prof. Alexander Zemtsov in Lausanne und konnte diese erfolgreich mit dem Master beenden.

Im Anschluss war sie zwei Jahre lang Akademistin des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgten Einladungen des Staatsorchesters Stuttgart, der Münchner Philharmoniker, der Bayerischer Staatsoper und des Bayerischen Rundfunks, wo sie unter der Leitung von Kirill Petrenko, Mariss Jansons, Lorin Maazel und Valery Gergiev spielte.

Als passionierte Kammermusikerin spielte sie u.a. mit Yefim Bronfman, Patricia Kopatchinskaja und Antje Weithaas. Verschiedene Konzerte führten sie in die Carnegie Hall New York, ins Mariinsky Theater Sankt Petersburg, sowie in die Royal Albert Hall London (BBC Proms).

Seit 2016 spielt sie regelmäßig in der Camerata Bern, sowie in verschiedenen Festivals in ganz Europa und Australien.

Benjamin Nyffenegger, Violoncello

Benjamin Nyffenegger war Student von Walter Grimmer und Thomas Grossenbacher an der Hochschule der Künste Zürich, wo er sein Studium 2005 mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung abschloss. 2003 sprach ihm der Chefdirigent des «Tonhalle-Orchester Zürich», David Zinman, ein Stipendium für das «Aspen Festival and School» zu .

Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe und wurde zum Argovia-Artist 2007/2008 ernannt. Benjamin Nyffenegger ist regelmässig zu Gast bei namhaften Festivals und ist ein gefragter Kammermusikpartner, u.a. von Julia Fischer, Oliver Schnyder, Alexander Sitkovetsky, Nils Mönkemeyer, Vilde Frang. Als Solist spielte er mit der Academy of St Martin in the Fields, Tonhalle Orchester Zürich, Kammersolisten Zürich, Argovia Philharmonic, Musikkollegium Winterthur, Leopolis Symphony Orchestra L`viv (Lemberg), National Taiwan Symphony Orchestra u.a.

Er ist der Cellist des «Julia Fischer Quartett». Zusammen mit dem Pianisten Oliver Schnyder und dem Violinisten Andreas Janke gründete er das «Oliver Schnyder Trio», dessen erste CDs mit den Trios von Schubert 2013 bei RCA Sony erschien. Es folgten weitere CDs mit den Brahms Trios, Schuberts Winterreise und eine Gesamtaufnahme der Beethoven Klaviertrios für Sony Classical. 2008 trat er als Stv. Solocellist dem «Tonhalle-Orchester Zürich» bei.


http://www.benjaminnyffenegger.com/

Anna Tyka Nyffenegger, Violoncello

Anna Tyka Nyffenegger wurde in Katowice (Polen) geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Ihr Studium schloss Sie an der Hochschule F. Chopin in Warschau bei Prof. K. Michalik «mit Auszeichnung» ab. Neben Ihrer solistischen Laufbahn unternahm Sie weitere Studien bei Prof. M. Flaksman an der Staatlichen Musikhochschule in Mannheim.

Anna Tyka Nyffenegger gewann eine Vielzahl von Preisen und Auszeichnungen an internationalen Wettbewerben, u.a. den 1. Preis beim Ersten Internationalen Witold-Lutoslawski-Cello-Wettbewerb in Warschau. Seit August 2010 ist Sie als Stellvertretende Solocellistin beim Zürcher Kammerorchester (ZKO) angestellt.

Sie ist eine gefragte Kammermusikpartnerin und spielte schon mit Musikern wie Julia Fischer, Nils Mönkemeyer, Daniel Hope, Alexander Sitkovetsky, Andreas Janke u.a. Kammermusik und Solokonzerte führten Sie u.a. nach Polen, Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Russland, Japan.

Benjamin Engeli, Klavier

Benjamin Engeli zählt zu den vielseitigsten Pianisten seiner Generation. Er musiziert in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London, der Sala São Paulo, dem Oriental Arts Center Shanghai oder dem Wiener Musikverein. Als Solist konzertiert er mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau oder dem Tonhalle Orchester Zürich.

Zahlreiche CD-Produktionen mit Werken von Joseph Haydn über George Gershwin bis zur neuesten Musik dokumentieren seine grosse stilistische Bandbreite. Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet sich Benjamin Engeli mit Begeisterung der Kammermusik: als Mitglied des Tecchler Trios gewann er 2007 den ARD-Musikwettbewerb in München, inzwischen ist er ein weltweit gefragter musikalischer Partner seiner Berufskollegen. Durch sein Engagement im Gershwin Piano Quartet bewegt er sich gern zwischen stilistischen Grenzen und blickt auch als Arrangeur häufig über den Tellerrand der Klassik. Mit vielen CD-Produktionen, Uraufführungen und Kompositionsaufträgen setzt er sich darüber hinaus sehr für das zeitgenössische Musikschaffen der Schweiz ein. Als Pädagoge war er acht Jahre Dozent für Kammermusik an der Hochschule für Musik in Basel, und seit 2013 leitet er eine Klavierklasse am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch. Benjamin Engeli stammt aus einer Musikerfamilie und begann schon früh, sich für die verschiedensten Instrumente zu begeistern. Er studierte zuerst Horn, konzentrierte sich aber bald auf sein Hauptinstrument Klavier und wurde dabei zu einem grossen Teil von Adrian Oetiker an der Musikakademie Basel ausgebildet. Weitere Studien folgten bei Homero Francesch, Lazar Berman, Maurizio Pollini und Andràs Schiff.

Er ist Vater einer zweijährigen Tochter und lebt mit seiner Familie in Aarau.


www.benjaminengeli.com

Jolanda Steiner, Erzählerin

Seit ihrer Kindheit ist das «Spiel mit der Sprache» und Erfinden von Geschichten ihre liebste Tätigkeit. Nach Ihrer Ausbildung zur Kindergärtnerin fand sie bald schon den Weg auf die Bühne. Ihre mit Perkussionsinstrumenten umrahmten Märchenerzählungen werden inzwischen in der Schweiz, in Österreich und Deutschland aufgeführt.

In Zusammenarbeit mit diversen Musikern hat sie zahlreiche Tonträger produziert und arbeitete vorwiegend mit klassischen Orchestern wie z.B. dem Zürcher Kammerorchester, dem Musikkollegium Winterthur, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt und diversen Kammerensembles zusammen. Seit 2003 ist sie, unter anderem zusammen mit dem Blockflötenvirtuosen Maurice Steger, mit ihren selbst verfassten Musikmärchen («Tino Flautino und sein zauberhaftes Flötenspiel», «Tino Flautino und die Zaubermelodie» und «Pinocchio und der Flötenspieler») auf Tournee. Ihre Werke haben diverse Auszeichnungen erhalten. Für das erwachsene Publikum schreibt die «Wortkomponistin» humorvolle Märchencabarets und moderiert Firmen- und Konzertveranstaltungen.

Hans-Peter Fehr, Erzähler

Hans-Peter Fehr ist in Zürich aufgewachsen. Neben seiner berufliche Tätigkeit im Ingenieur- und Planungsbereich interessierte er sich seit Jahrzehnten für gestalterische und kulturelle Themen aller Art. So pflegt er seit seinen jungen Jahren das Singen in einem Konzertchor, das dann vor über 20 Jahren durch regelmässiges Theaterspielen in der Kulisse Küsnacht ergänzt wurde. Er ist Mitglied der Kultukommission Küsnacht und engagiert sich gerne für verschiedene Projekte, so auch für die 2020 anstehende Kulturnacht Küsnacht.